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Waldpädagogik in der SDW Niedersachsen

Im SDW-Arbeitskreis Waldpädagogik sind alle zertifizierten Waldpädagoginnen und -waldpädagogen organisiert, die Mitglied in der SDW Niedersachsen sind. Aus dieser großen Gruppe der Mitglieder hat sich stellvertretend ein kleiner Kreis aus Aktiven zusammengefunden, welcher von Angela Eilers (Sprecherin), Susanne Schröder † (stv. Sprecherin) und Jörn Freyenhagen (stv. Sprecher) als gewählte Sprecher*innen geleitet wird und mehrmals im Jahr in Hannover zusammenkommt. Einmal im Jahr ist dann ein Treffen mit allen Arbeitskreismitgliedern geplant.

Zertifizierte Waldpädagoginnen und -waldpädagogen, die noch nicht Mitglied in der SDW Niedersachsen sind, finden hier ein Beitrittsformular (als PDF-Dokument zum Download) oder melden sich online an. Unseren Mitgliedern bieten wir zudem eine spezielle Berufshaftpflichtversicherung über die VGH an.


Kontakt:

Angela Eilers,
AK-Sprecherin

   Susanne Schröder,
       † 02.04.2021

Jörn Freyenhagen,
Stellv. AK-Sprecher

Tel.: 0511-394 39 63 
Mobil: 0179-178 18 19

  Stellv. AK-Sprecherin
   von 2017 bis 2021

Tel.: 04149-90 06 01   
Mobil:0171-270 31 56

 E-Mail: info@eilers-umweltkommunikation.de                   -------------------                                               

E-Mail:freyenhagen@wald-analog.de


Nachruf

Am 02.04.2021 ist Susanne Schröder, zertifizierte Waldpädagogin und stellvertretende Sprecherin des Arbeitskreises Waldpädagogik in der SDW Niedersachsen nach schwerer Krankheit viel zu früh verstorben. Sie wurde nur 58 Jahre alt. Als Waldpädagogin der ersten Stunde hat sie mit sehr großem Engagement Hunderte von Menschen für den Wald begeistert. Besonders aktiv war sie im Naturpark Solling-Vogler, im ErlebnisWald in Schönhagen, im Hutewald, im Mecklenbruch Hochmoor in Silberborn und dem Wildpark Neuhaus. Die Ausbildung des waldpädagogischen Nachwuchses lag ihr sehr am Herzen. Mit ihrer positiven und ausgleichenden Art hat sie sich als stellvertretende Sprecherin im Arbeitskreis Waldpädagogik der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Niedersachsen e.V. immer kompetent und konstruktiv für unsere Ziele eingesetzt. Wir sind dankbar, dass wir mit ihr ein Stück des Weges gemeinsam gehen durften.


Waldpädagoginnen und Waldpädagogen in Not!

Die aktuellen Beschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bringen für viele Waldpädagoginnen und Waldpädagogen finanzielle Schwierigkeiten mit sich. Schulen und Kindergärten sind geschlossen, Klassenfahrten und Besuche außerschulischer Lernorte dürfen nach aktueller Regelung bis zu den Sommerferien nicht stattfinden. Das Wegbrechen dieser wichtigen Zielgruppe führt bei vielen Solo-Selbständigen in der Waldpädagogik zu finanziellen, teilweise existenzbedrohlichen, Notlagen.

Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen, hat die SDW Niedersachsen am 25. März ein entsprechendes Schreiben an den Niedersächsischen Kultusminister Grant Hendrik Tonne gerichtet – mit der Bitte, außerschulische Angebote in der freien Natur mit Beginn des Unterrichts wieder zuzulassen. Selbstverständlich müssten und könnten dabei die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Waldpädagogische Veranstaltungen finden außerdem in aller Regel in unmittelbarer Nähe zur jeweiligen Schule statt. Eine möglicherweise risikoreiche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln wäre hierfür also nicht notwendig.
Den vollständigen Brief finden Sie hier.


8. Treffen der zWP im Europahaus Aurich

Matthias Bergmann von den Klosterwaldfreunden (ganz rechts im Bild) war federführend am
Programm der dreitägigen Fortbildung in Aurich beteiligt. (Foto: Graupner)

Mit dem Termin am letzten Februar-Wochenende hatte SDW-Mitglied Birte Schmetjen diesmal ein besonders glückliches Händchen, denn so fand das von ihr organisierte Jahrestreffen der zertifizierten Waldpädagoginnen und Waldpädagogen (zWP) gerade noch rechtzeitig vor den Einschränkungen der Corona-Krise statt. Mehr als 80 zWP aus ganz Niedersachsen kamen im Europahaus in Aurich zu ihrem 8. Waldpädagogik-Treff zusammen. Gäste aus den Niedersächsischen Landesforsten (NLF) und der Forstwissenschaft gaben sich ein Stelldichein.

Organisatorin Birte Schmetjen begrüßt
den SDW-Landesvorsitzenden Dieter
Pasternack. (Foto: Graupner)

Traditionell war es wieder eine Mischung aus Wissens- und Erfahrungsaustausch, Ideenbörse und Diskussionsforum. „Wir wollten uns auf den aktuellen Stand der Entwicklung bringen und auf die neue Saison im Wald vorbereiten“, sagt Schmetjen, die auch die landesweite Fortbildung für das Waldpädagogik-Zertifikat leitet. Zur Zeit haben 180 zWP Vermittlungsverträge mit den NLF, 120 davon sind Mitglied in der SDW. Darüber freute sich SDW-Landesvorsitzender Dieter Pasternack: „Der Arbeitskreis der zWP hat mit seiner Sprecherin Sitz und Stimme im Vorstand der SDW.“

An drei Tagen gab es Exkursionen, Vorträge und Workshops, deren Vielfalt dank der Kooperation mit den Klosterwaldfreunden e.V. und dem Waldpädagogikzentrum Weser-Ems nichts zu wünschen übrig ließ. Mit Revierförster Gerd Dählmann waren die Teilnehmer im Ihlower Wald, während Förster Tido Bent mit Interessenten in den Plaggenburger Moorwald fuhr, um Renaturierungsmaßnahmen vorzustellen. Die Lage der Wälder im Klimastress beleuchtete Rainer Städing von den Landesforsten.

Waldpädagoge Matthias Bergmann aus Aurich war federführend am Programm beteiligt. Der ornithologische Fachmann erkundete mit seinen Gruppen die Watvögel in der Leybucht nahe des Pilsumer Otto-Leuchtturms, z.B. Kiebitz, Säbelschnäbler, Goldregenpfeifer und Rotschenkel. „Wir können viel voneinander lernen und so neuen Input für die eigene Arbeit bekommen“, meint Bergmann. Davon ist auch Spiele-Erfinderin Christiane Neugebauer überzeugt.

Die Braunschweiger Waldpädagogin bot einen Workshop unter dem Motto „Ohje – kein Spiel zum Reh“ und tobte mit ihren Schützlingen durch den Garten des Europahauses, um Anregungen für bewegtes Lernen zu testen. „Was wir praktisch ausprobieren und erfahren, sind wichtige Bausteine für Lernprozesse, nicht nur bei Kindern“, so Neugebauer. Achtsamkeit und Waldbaden – auch diese Phänomene zogen sich wie ein roter Faden durch das Wochenende.

Ein Höhepunkt der Klausur war das Referat von Forstprofessor Christian Ammer (Uni Göttingen), der die Botschaften von Buchautor und Talkshow-Dauergast Peter Wohlleben kritisch unter die Lupe nahm. Sein Fazit: „Vieles hält einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand. Fakten werden von Wohlleben für den Laien nicht erkennbar mit Mutmaßungen verknüpft. Am schlechten Zustand der Wälder sind bei ihm fast immer die Förster schuld, und die Leser müssen nichts tun.“

Neben vielen Beratungen, Besichtigungen und einem geballtem Brainstorming freuten sich die zWP auch über den Gedankenaustausch und das gemeinsame Wiedersehen. Zum guten Gelingen trugen last not least die klimafreundliche Küche und das angenehme Ambiente des Europahauses, aber auch das abendliche Wildessen am Grill, gesponsert durch das Forstamt Ahlhorn, bei. Am Ende konnten alle dem Resümee von Birte Schmetjen zustimmen: „Es war ein wunderbar bereicherndes Wochenende mit vielen exzellenten Beiträgen aus der Region und anderswo im schönen Aurich.“ Jörn Freyenhagen


3. Jahrestreffen der zertifizierten Waldpädagog/innen in der SDW

Angekoppelt an den 8. Waldpädagogik-Treff in Aurich war das Jahrestreffen der zertifizierten Waldpädagoginnen und Waldpädagogen (zWP) in der SDW, organisiert vom 2017 gegründeten Arbeitskreis der zWP in der SDW Niedersachsen. SDW-Landesvorsitzender Dieter Pasternack kündigte an, dass der Arbeitskreis eine Geschäftsordnung erhalten soll. Die Sprecherin/der Sprecher soll künftig kraft Amtes Mitglied im SDW-Vorstand sein. Zur Mitgliederversammlung 2021 bereite man dazu eine Satzungsänderung vor.

Angela Eilers berichtete vom ersten
Treffen mit der Leitung der
Landesforsten. (Foto: Graupner)

Arbeitskreis-Sprecherin Angela Eilers berichtete vom ersten Treffen mit dem Präsidenten der Niedersächsischen Landesforsten (NLF), Dr. Klaus Merker, im Februar in Braunschweig. Dabei ging es vor allem um die bessere Einbindung und Wertschätzung der zWP durch die NLF. „Das Potential der zWP könnte deutlich stärker genutzt, die Zusammenarbeit mit den Waldpädagogikzentren (WPZ) effektiver gestaltet werden“, sagte Eilers. Dr. Merker habe entgegnet, dass die Landesforsten durchaus die Arbeit der Waldpädagogen schätzten, auch wenn das von diesen selbst teilweise anders wahrgenommen werde.

Aufgrund des demographischen Wandels gibt es laut NLF-Präsident bei den Landesforsten eine hohe Personalfluktuation, die noch ein paar Jahre andauern werde, das betreffe auch die Leitung der Waldpädagogikzentren (WPZ). Den Landesforsten sei wichtig, die Eigenmotivation der Mitarbeiter zu fördern. Das Engagement in den einzelnen WPZ hänge auch von den jeweiligen Personen ab. Die vom Arbeitskreis ins Gespräch gebrachte Erhöhung oder (Teil)-Übernahme der Honorare durch die NLF stehe nicht zur Debatte. Auch eine Finanzierung über die Stiftung Zukunft Wald sei nicht möglich.

Insgesamt wertete Angela Eilers das Gespräch mit Dr. Merker als konstruktiv, zumal er angeboten hatte, dass ein bis zwei Mitglieder des Arbeitskreises in Zukunft an den Dienstbesprechungen der WPZ-Leitungen teilnehmen könnten. Bei einer Sitzung wenige Tage später in Braunschweig wurde das Versprechen als „Einstieg in den Dialog“ bereits eingelöst. „Alle Teilnehmer reagierten positiv, offen und gesprächsbereit“, so der Eindruck von Eilers. Für die nächsten Besprechungen soll vorab ein Stimmungsbild zur Situation der zWP in den einzelnen WPZ eingeholt werden.

Mareike Caro mit der
„Wunschbox“, die sie auf
dem Treffen vorstellte.
(Foto: Graupner)

Ein erster Schritt in diese Richtung ist die „Wunschbox“, die Mareike Caro auf der Tagung vorstellte. Auf vorbereiteten Zetteln können die zWP anonym Angaben zu ihren Arbeitsbedingungen und Erfahrungen machen. In Aurich wanderten lediglich fünf Zettel in die Box, die ausgewertet werden. Der Arbeitskreis bleibt hier am Ball. Die noch in diesem Jahr geplante Tagung „Wald und Gesundheit“ wird zweigeteilt: Im Juni gibt es in Hannover einen internen Forstdialog, im September findet in Deinste bei Stade ein Praxisseminar vor allem für zWP statt – jeweils abhängig vom Fortgang der Corona-Krise.

Der aktive SDW-Arbeitskreis Waldpädagogik, der zur Zeit aus 15 Mitgliedern besteht und 120 zWP vertritt, trifft sich zu seiner nächsten Sitzung am 27. Oktober ab 10 Uhr im Kulturpavillon Hannover, Lister Meile 4 – sofern Corona dies erlaubt. Gäste sind willkommen. Am Nachmittag ist ein Vortrag zum Thema „Wald und Klimawandel“ vorgesehen. Jörn Freyenhagen


14.02.2019

Jahrestreffen der Waldpädagogen in der SDW am 01. März 2019

Zum zweiten Jahrestreffen lädt die SDW Niedersachsen alle zertifizierten Waldpädagoginnen und Waldpädagogen (zWP) am Freitag, 1. März, um 15.00 Uhr, in das Internationale Haus Sonnenberg, Clausthaler Str. 11, 37444 St. Andreasberg/Harz, ein. Etwa 90 niedersächsische zWP’s sind zur Zeit Mitglied in der SDW. Davon trifft sich eine Gruppe von 15 Aktiven zweimal jährlich im Rahmen eines Arbeitskreises, um wichtige Themen der Waldpädagogik zu bearbeiten. Wie im vergangenen Jahr findet die Versammlung im Vorfeld des Waldpädagogik-Treffs statt, der in diesem Jahr zum siebten Mal von SDW-Mitglied Birte Schmetjen organisiert wird. Sie leitet die Zertifikats-Fortbildung der Waldpädagoginnen und Waldpädagogen im Auftrag der Niedersächsischen Landesforsten.
Beim zweiten Jahrestreffen berichtet der Arbeitskreis über bisherige Aktivitäten und diskutiert mit den Teilnehmern über Anregungen und Wünsche für die künftige Arbeit. Teilnehmen können alle zWP’s, die Mitglied in der SDW sind, aber auch Gäste sind willkommen. Interessierte werden gebeten, sich bis zum 20. Februar verbindlich bei Angela Eilers, Sprecherin der zertifizierten Waldpädagogen in der SDW, anzumelden. Bitte dabei auch angeben, ob während des Treffens Kaffee und Kuchen zum Preis von 3,50 EUR gewünscht werden. e-Mail: info@eilers-umweltkommunikation.de


27.06.2017

Erstes Treffen des aktiven Arbeitskreises am 27. Juni in Hannover

Der Startschuss ist gefallen, jetzt geht es aktiv los. Im ersten Treffen nach seiner Gründung im März legte der Arbeitskreis der zertifizierten Waldpädagoginnen und ‐pädagogen in der SDW nun erste Schwerpunkte für die kommende Zeit. Neben einer intensiveren Vernetzung untereinander und der Verbesserung der allgemeinen Arbeitsbedingungen wurde auch über die Möglichkeit neuer Projekte in der SDW diskutiert. Angela Eilers und Susanne Schröder führten durch die Sitzung und freuen sich auf die nun vor ihnen liegenden Aufgaben. Gemeinsam mit dem Arbeitskreis und der SDW‐Geschäftsstelle werden die ersten Ideen bald umgesetzt.


21.03.2017

Gemeinsam stark in der Umweltbildung

Ob Kindergartengruppe oder Seniorenkreis - wenn es darum geht, die Zusammenhänge des Waldes abwechslungsreich, verständlich und mit Aha-Effekt zu vermitteln, sind sie unermüdlich im Einsatz: staatlich zertifizierte Waldpädagoginnen und Waldpädagogen.

Für die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, die als anerkannter Naturschutzverband seit jeher in der Umweltbildung aktiv ist, ist es deshalb ein logischer Schritt, dieser Berufsgruppe in ihren Reihen nun ein eigenes Forum einzurichten. Mit seiner konstituierenden Sitzung am 21. März 2017, dem Tag des Waldes, bietet der Arbeitskreis „Waldpädagogik“ inzwischen an den offiziellen Rahmen hierfür.

Angela Eilers aus Bad Gandersheim wird als gewählte Sprecherin die Leitung des Arbeitskreises übernehmen. Als Stellvertreterin steht ihr Susanne Schröder aus Nienover zur Seite. Beide können auf die Unterstützung einer Delegation aus 13 weiteren engagierten Arbeitskreismitgliedern bauen, die sich als aktive Gruppe mehrmals im Jahr treffen und zu den aktuellen Themen austauschen wird. Einmal im Jahr ist dann die Zusammenkunft des gesamten Arbeitskreises vorgesehen.


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